Konzept
Angebot
Jeden Samstagmorgen können Kinder und Jugendliche in der Gestaltungsschule Kloten gestalterisch arbeiten: werken, malen, modellieren, fotografieren, nähen, Bilder betrachten, zeichnen, filmen, ...
Beispiele
Räume
Auf zwei Etagen im Dachstock eines alten Bauernhauses befinden sich unterschiedliche Ateliers, in denen Kinder und Jugendliche möglichst selbstständig und selbstverantwortlich arbeiten können. Materialien und Werkzeuge sind in offenen Gestellen aufbewahrt; Mal- und Zeichenmaterialien, Modellierton, Stoffe, Video-Equipment u.a. befinden sich in einem Raum, der konzentriertes Arbeiten ermöglicht; Kleinmaschinen und Hobelbänke stehen in einer Werkstatt, die mehr Staub und Lärm zulässt. Arbeitsmöglichkeiten in gedeckten wie auch offenen Aussenräumen erlauben zudem grossformatige Arbeiten. Für Ausstellungen steht eine geräumige Scheune zur Verfügung.
Unterricht
Das Kursangebot orientiert sich an den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen. Ein Team von Kunstvermittler/innen entwirft partizipativ mit den Kindern und Jugendlichen ein Semesterthema, das Orientierung gibt und gleichzeitig viele Freiheiten lässt. Die Leitenden vermitteln Impulse und Anregungen, begleiten die individuellen wie auch gemeinsamen Prozesse und achten auf die Förderung unterschiedlicher Begabungen.
In welchem Bereich und mit welchen Werkstoffen, Malmitteln oder Medien (z.B. Film) gearbeitet wird, bestimmen die Kinder und Jugendlichen selber. Sie planen, experimentieren, malen, handwerken. Sie lassen sich von Ideen, Materialien und Fragestellungen leiten, von der eigenen Fantasie und technischen Umsetzungsmöglichkeiten.
Ausstellungsbesuche und Exkursionen
Pro Semester findet mindestens ein Ausstellungsbesuch passend zum Semesterthema statt und je nach Bedarf auch eine Exkursion in die Natur.
Vernissage
Ende Semester werden die entstandenen Arbeiten in den Räumlichkeiten der Gestaltungsschule Verwandten, Bekannten und weiteren Interessierten präsentiert.
Bildungswert
Gefördert werden gestalterische Begabungen und Kompetenzen im Sinne einer ästhetischen Bildung: Durch entdeckendes, forschendes Lernen und die Erfahrung von Selbstwirksamkeit und Selbststeuerung gewinnen die Kinder und Jugendlichen an Gestaltungs-, Ausdrucksfähigkeit und Selbstständigkeit.
Je nach Semesterthema und Ausrichtung lernen sie Zusammenhänge besser zu verstehen. Gefördert werden insbesondere die visuell-räumliche Begabung und das Technikverständnis in Bereichen von Kunst, Design, Architektur und Umwelt.
Durch den Austausch über die Arbeiten lernen sie, die Dinge und ihre Prozesse zu verstehen und einzuordnen. Das hilft, sich in unserer Welt zurechtzufinden und die Persönlichkeit zu stärken.